Stilikonen-Wahl
Tokio Hotel besiegt Bundestrainer Jogi Löw
WELT ONLINE hat zur Stilikonenwahl aufgerufen
– und heftige Debatten unter den Lesern ausgelöst.
Jeweils 50 deutsche Frauen und Männer standen zur Wahl, zum
Missfallen vieler Kommentatoren auch Tokio Hotel. Deren Kritiker
müssen jetzt tapfer sein. Und haben hoffentlich mit der
Damenwahl kein Problem.

Die Zwillinge Bill (l.) und
Tom Kaulitz von der Teenie-Band Tokio Hotel gewannen die Wahl zur
Stilikone bei WELT ONLINE.
Wer macht es in puncto Stil
richtig? Wer macht die Welt schöner, cooler, moderner? Das
wollte WELT ONLINE von den Lesern wissen, tausende haben
mitgemacht. Männer und Frauen allen Alters hatten wir zur Wahl
gestellt, bei den Herren etwa so seriöse Prominente wie Roger
Cicero und Wolfgang Joop. Tokio Hotel hatten wir mit der Empfehlung
„weil Hunderttausende Teenager nicht irren können“
auf die Liste genommen. Und siehe da: Die Jugend hat gesiegt, mit
riesigem Abstand landeten die Gebrüder Kaulitz auf Platz 1.
Kajalstift, Stinktiermähne, Dreadlocks – das gilt jetzt
also als stilbildend.
Da hat sogar der für seinen Look stets gerühmte deutsche Bundestrainer das Nachsehen. Aber immerhin: Joachim Löw landete auf Platz 2. WELT ONLINE hatte ihn auch deshalb ausgewählt, weil er den Fans zeigt, wie man Schal richtig trägt. Spätestens seit der EM darf man ihn auch als Hemdtrendsetter bezeichnen, die Firma Strenesse musste sein EM-Shirt extra nachproduzieren.
Auch auf Platz 3 rangiert ein Mann, der für sein Auftreten schon viel Lob einheimste: Der ZDF-Moderator Claus Kleber, der das „Heute Journal“ mit der richtigen Prise Lässigkeit moderiert.
Auf den weiteren Topten-Plätzen gab es durchaus Überraschungen: Karl Lagerfeld schaffte es auf Platz 4. Sicher honorierten die Leser damit weniger den eigenen Look des Dauerhandschuhträgers als seine Verdienste als Chanel-Designer. Witzig: Humorist Loriot belegte stilsicher Platz 5, seine roten Schuhe verschafften Papst Benedikt XVI. Platz 6, Hape Kerkeling pilgerte sich auf Platz 7. Dahinter folgen Til Schweiger (Platz 8), Roger Cicero (Platz 9) und die Punkband Die Ärzte (Platz 10).
Klum besiegt Schiffer
Während bei den Männern die Jugend triumphierte, demonstriert die Damenwahl vor allem den Sieg des Fernsehens. Zur stilvollsten Deutschen kürten die Leser das Supertopmodel Heidi Klum, die sich wohl vor allem als Moderatorin von „Germany’s Next Topmodel“ ihren Titel als Stilikone verdiente. Für die These spricht, dass sogar die Siegerin der jüngsten Staffel, Jenny Hof, bei unserer Wahl noch auf Platz elf landete, und zwar vor dem Profimodel Claudia Schiffer (15).
Auch auf Platz zwei kam eine Frau, die im Fernsehen überaus präsent ist: Die Tatortkommissarin Maria Furtwängler. Wir hatten sie den Lesern ans Herz gelegt, „weil sie unverwechselbar ist. Und zugibt, dass sie Schönheitsoperationen gut findet."
Ex-Sportprofi Regina Halmich mag toll boxen – doch gegen Steffi Graf hatte sie dann doch stilmäßig das Nachsehen. Die Ex-Tennisspielerin beeindruckte offenbar nicht nur die WELT-ONLINE-Redaktion mit der Art, wie dezent sie die Sportlerrente genießt. Die Leser wählten sie auf Platz 3. Von wegen Jugendwahn: Auf Platz 4 landete Senta Berger.
Verona Pooth, die auch an der Seite eines Pleitiers eine gute Figur macht, errang immerhin noch Platz 5. Charlotte Roche und ihr häufig verpöntes konservatives Outfit schafften es auf Platz 6, Yvonne Catterfeld folgt auf Platz 7.
Führungsanspruch bewies mal wieder die Kanzlerin. Von den zahlreichen Politikerinnen, die zur Wahl standen, schnitt sie am besten ab. Ob die Leser ihren freizügigen Dekolleté-Auftritt oder ihren ansonsten geradezu genial unauffälligen Stil honorierten – auf jeden Fall rangiert sie stilmäßig mit Platz 8 immerhin unter den deutschen Topten. Das ist insbesondere beachtlich, wenn man sich den letzten Platz anschaut. Dort landete die Hamburgs Zweite Bürgermeisterin, die Grüne Christa Goetsch.
Sogar die schöne Heike Makatsch hatte gegen die Kanzlerin das Nachsehen und landete auf Platz 9. Vielleicht verwunderlich, aber wahr – die Anti-Feministin Eva Herman rangiert auf Platz 10. Wir hatten sie den Lesern ans Herz gelegt, „weil sie auch die konservativsten Männer dazu bringt, feministische Thesen zu vertreten.“
Apropos konservativ: Bei den Männern belegte der Volksmusikmusik-Moderator Florian Silbereisen samt Föhnfrisur den letzten Platz. Die Macht des Fernsehens ist also doch begrenzt.
Da hat sogar der für seinen Look stets gerühmte deutsche Bundestrainer das Nachsehen. Aber immerhin: Joachim Löw landete auf Platz 2. WELT ONLINE hatte ihn auch deshalb ausgewählt, weil er den Fans zeigt, wie man Schal richtig trägt. Spätestens seit der EM darf man ihn auch als Hemdtrendsetter bezeichnen, die Firma Strenesse musste sein EM-Shirt extra nachproduzieren.
Auch auf Platz 3 rangiert ein Mann, der für sein Auftreten schon viel Lob einheimste: Der ZDF-Moderator Claus Kleber, der das „Heute Journal“ mit der richtigen Prise Lässigkeit moderiert.
Auf den weiteren Topten-Plätzen gab es durchaus Überraschungen: Karl Lagerfeld schaffte es auf Platz 4. Sicher honorierten die Leser damit weniger den eigenen Look des Dauerhandschuhträgers als seine Verdienste als Chanel-Designer. Witzig: Humorist Loriot belegte stilsicher Platz 5, seine roten Schuhe verschafften Papst Benedikt XVI. Platz 6, Hape Kerkeling pilgerte sich auf Platz 7. Dahinter folgen Til Schweiger (Platz 8), Roger Cicero (Platz 9) und die Punkband Die Ärzte (Platz 10).
Klum besiegt Schiffer
Während bei den Männern die Jugend triumphierte, demonstriert die Damenwahl vor allem den Sieg des Fernsehens. Zur stilvollsten Deutschen kürten die Leser das Supertopmodel Heidi Klum, die sich wohl vor allem als Moderatorin von „Germany’s Next Topmodel“ ihren Titel als Stilikone verdiente. Für die These spricht, dass sogar die Siegerin der jüngsten Staffel, Jenny Hof, bei unserer Wahl noch auf Platz elf landete, und zwar vor dem Profimodel Claudia Schiffer (15).
Auch auf Platz zwei kam eine Frau, die im Fernsehen überaus präsent ist: Die Tatortkommissarin Maria Furtwängler. Wir hatten sie den Lesern ans Herz gelegt, „weil sie unverwechselbar ist. Und zugibt, dass sie Schönheitsoperationen gut findet."
Ex-Sportprofi Regina Halmich mag toll boxen – doch gegen Steffi Graf hatte sie dann doch stilmäßig das Nachsehen. Die Ex-Tennisspielerin beeindruckte offenbar nicht nur die WELT-ONLINE-Redaktion mit der Art, wie dezent sie die Sportlerrente genießt. Die Leser wählten sie auf Platz 3. Von wegen Jugendwahn: Auf Platz 4 landete Senta Berger.
Verona Pooth, die auch an der Seite eines Pleitiers eine gute Figur macht, errang immerhin noch Platz 5. Charlotte Roche und ihr häufig verpöntes konservatives Outfit schafften es auf Platz 6, Yvonne Catterfeld folgt auf Platz 7.
Führungsanspruch bewies mal wieder die Kanzlerin. Von den zahlreichen Politikerinnen, die zur Wahl standen, schnitt sie am besten ab. Ob die Leser ihren freizügigen Dekolleté-Auftritt oder ihren ansonsten geradezu genial unauffälligen Stil honorierten – auf jeden Fall rangiert sie stilmäßig mit Platz 8 immerhin unter den deutschen Topten. Das ist insbesondere beachtlich, wenn man sich den letzten Platz anschaut. Dort landete die Hamburgs Zweite Bürgermeisterin, die Grüne Christa Goetsch.
Sogar die schöne Heike Makatsch hatte gegen die Kanzlerin das Nachsehen und landete auf Platz 9. Vielleicht verwunderlich, aber wahr – die Anti-Feministin Eva Herman rangiert auf Platz 10. Wir hatten sie den Lesern ans Herz gelegt, „weil sie auch die konservativsten Männer dazu bringt, feministische Thesen zu vertreten.“
Apropos konservativ: Bei den Männern belegte der Volksmusikmusik-Moderator Florian Silbereisen samt Föhnfrisur den letzten Platz. Die Macht des Fernsehens ist also doch begrenzt.
Tokio Hotel battent
l’entraineur national Jogi Löw
WELT ONLINE a demandé qui était l’icône de style, et ça a engendré des grands débats chez les lecteurs. 50 hommes et femmes allemands étaient à choix, malgré pour certains critiqueurs Tokio Hotel en firent partis. Ces critiqueurs doivent être forts maintenant. Et n’ont, espérons le, pas de problème avec le choix des femmes.
Les jumeaux Bill (à g.) et Tom Kaulitz du groupe d’adolescentes Tokio Hotel ont gagné la séléction de l’icône de style par WELT ONLINE.
Qui assure en matière de style ? Qui rend le monde plus beau, plus cool et plus moderne ? WELT ONLINE a voulu le savoir de ses lecteurs, des milliers de lecteurs ont participé. Nous avions mis à choix des hommes et des femmes de tout âge, chez les hommes des stars sérieuses tels que Roger Cicero et Wolgang Joop. Tokio Hotel nous les avions mis sur la liste avec la recomandation « parce que des milliers de fans ne peuvent pas se tromper ». Et regardez le résultat : La jeunesse a vaincu, avec un grand écart les frères Kaulitz ateignirent à la place 1. Le crayon noir, les cheveux comme un putois, les dreads, c’est alors le nouveau style.
Dans ce cas là l’entraineur de l’équipe nationale, au look confortable, devrait prendre exemple sur eux. Mais attention : Joachim Löw a atterit sur place 2. WELT ONLINE l’a d’ailleurs choisi parce qu’il montre aux fans comment bien porter l’écharpe. Au plus tard après l’Euro, on pourra aussi le désigner d’exemple pour porter les chemises, la firme Strenesse a dû augmenter la production de sa chemise de l’Euro.
Également en place 3 atterit un homme qui a déjà reçu beaucoups de compliments pour son look : Le modérateur de ZDF Claus Kleber qui présente le « Heute Journal » avec la bonne prise d’indolence.
Sur les places suivantes du top ten il y a eu d’autres surprises : Karl Lagerfeld atteignit la place 4. Les lecteurs ont surment moin honorer le look de l’abonné de gants plutôt que son revenu en tant que designer de Chanel. Hilarant : L’humouriste Loriot ateignit en place 5, ses chaussures rouges offrirent au Pape Benoit XVI la place 6, Hape Kerkeling pélerina en place 7. Ensuite suivirent Til Schweiger (place 8 ), Roger Cicero (place 9) et le groupe de Punk « Die Ärtzte » (place 10).
WELT ONLINE a demandé qui était l’icône de style, et ça a engendré des grands débats chez les lecteurs. 50 hommes et femmes allemands étaient à choix, malgré pour certains critiqueurs Tokio Hotel en firent partis. Ces critiqueurs doivent être forts maintenant. Et n’ont, espérons le, pas de problème avec le choix des femmes.
Les jumeaux Bill (à g.) et Tom Kaulitz du groupe d’adolescentes Tokio Hotel ont gagné la séléction de l’icône de style par WELT ONLINE.
Qui assure en matière de style ? Qui rend le monde plus beau, plus cool et plus moderne ? WELT ONLINE a voulu le savoir de ses lecteurs, des milliers de lecteurs ont participé. Nous avions mis à choix des hommes et des femmes de tout âge, chez les hommes des stars sérieuses tels que Roger Cicero et Wolgang Joop. Tokio Hotel nous les avions mis sur la liste avec la recomandation « parce que des milliers de fans ne peuvent pas se tromper ». Et regardez le résultat : La jeunesse a vaincu, avec un grand écart les frères Kaulitz ateignirent à la place 1. Le crayon noir, les cheveux comme un putois, les dreads, c’est alors le nouveau style.
Dans ce cas là l’entraineur de l’équipe nationale, au look confortable, devrait prendre exemple sur eux. Mais attention : Joachim Löw a atterit sur place 2. WELT ONLINE l’a d’ailleurs choisi parce qu’il montre aux fans comment bien porter l’écharpe. Au plus tard après l’Euro, on pourra aussi le désigner d’exemple pour porter les chemises, la firme Strenesse a dû augmenter la production de sa chemise de l’Euro.
Également en place 3 atterit un homme qui a déjà reçu beaucoups de compliments pour son look : Le modérateur de ZDF Claus Kleber qui présente le « Heute Journal » avec la bonne prise d’indolence.
Sur les places suivantes du top ten il y a eu d’autres surprises : Karl Lagerfeld atteignit la place 4. Les lecteurs ont surment moin honorer le look de l’abonné de gants plutôt que son revenu en tant que designer de Chanel. Hilarant : L’humouriste Loriot ateignit en place 5, ses chaussures rouges offrirent au Pape Benoit XVI la place 6, Hape Kerkeling pélerina en place 7. Ensuite suivirent Til Schweiger (place 8 ), Roger Cicero (place 9) et le groupe de Punk « Die Ärtzte » (place 10).
Traduction by ladygermany pour www.tokiohotel-switzerland.com





tz
dim 20 jui 2008 18:10